Zauneidechse

zauneidechse02-klDie Zauneidechse besiedelt vor allem wärmebegünstigte Bereiche mit offenen Sandböden, zum Beispiel strukturreiche Heideflächen und Trockenrasen, aber auch offene Bahnböschungen und Spülfelder am Nord-Ostsee-Kanal. Nachweise liegen vor allem aus dem Süden und Osten des Kreises vor, so vor allem bei St. Michaelisdonn, Buchholz, Tensbüttel und Albersdorf. Zudem gibt es einzelne Funde aus Lunden, und dem Bereich zwischen Pahlen und Tellingstedt. Die Zauneidechse ist durch den Verlust der kleinräumigen Strukturen zugunsten der Land- und Forstwirtschaft in Schleswig-Holstein stark gefährdet (Rote Liste SH) und deshalb streng geschützt (FFH-Richtlinie Anhang IV).
Im Artenschutzprojekt „Amphibien und Reptilien“ werden zum Schutz der Art und zur Schaffung von geeigneten Lebensräumen Winterquartiere angelegt, Gehölze entnommen und Beweidung oder Pflegemaßnahmen in Heidestandorten durchgeführt. In der ehemaligen Abbaugrube Windbergen Wodansberg konnten dank Zustimmung der Gemeinde solche Maßnahmen durchgeführt werden. Außerdem konnten die kreiseigenen Heideflächen Spickerberg und Barlter Klev entwickelt und aufgewertet werden.


Steckbrief zur Zauneidechse (Lacerta agilis):
https://ffh-anhang4.bfn.de

Ansprechpartner:
René Seifert, M.Sc.
Telefon: 0481-680816
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(Foto: C. Winkler)