Wiesenvogelschutz

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In diesem Projekt geht es um den Schutz von Wiesenvögeln außerhalb von Schutzgebieten. Die im Grünland nistenden Watvögel (Wiesenvögel) gehören zu den in Deutschland am stärksten bedrohten Vogelarten, wofür vor allem der geringe Bruterfolg verantwortlich ist. Die Intensivierung oder Aufgabe der Landwirtschaft wird als eine Ursache dafür gesehen.

Um den Wiesenvögeln eine ungestörte Brut auf bewirtschaftetem Grünland zu ermöglichen, wurde der „Gemeinschaftliche Wiesenvogelschutz“ durch die enge Kooperation zwischen Naturschutz und Landwirtschaft entwickelt. In der Mieleniederung werden Grünlandflächen berücksichtigt, auf denen Wiesenvögel aktuell brüten. Dabei geht es vor allem um Kiebitz, Uferschnepfe, Rotschenkel sowie den Großen Brachvogel.

uferschnepfe02-kl Während der Brut und Aufzucht der Jungtiere darf keine Beeinträchtigung der Vögel durch die Landwirtschaft stattfinden. Der Landwirt erhält dafür eine Ausgleichszahlung. Sobald die Wiesenvögel die Fläche dauerhaft verlassen haben, kann die Bewirtschaftung ohne Auflagen erfolgen. Der Landwirt bindet sich nur für den Verlauf einer Brutzeit.

Unter Voraussetzung einer weiteren Finanzierung durch das »MELUND wird das Projekt jährlich durchgeführt.

Ansprechpartnerin:
Dr. Inken Mauscherning
Telefon: 0481-680818
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(Fotos: R. Stecher, H. Lemke)