Lachseeschwalbe

Bei der Lachseeschwalbe (Gelochelidon nilotica) handelt es sich um eine mittelgroße Seeschwalbe, deren mittlerweile letzte Kolonie Nord- und Mitteleuropas in den Elbvorländern Dithmarschens zu finden ist. Ihre Winterquartiere liegen in den Tropen und Subtropen. Die Lachseeschwalbe gilt gemäß der Roten Liste Deutschlands und Schleswig-Holsteins als „vom Aussterben bedroht".

Eine Besonderheit liegt im Gegensatz zu verwandten Seeschwalben in der Nahrungsbeschaffung, da sich Lachseeschwalben vielfach im Landesinneren von Insekten, Mäusen, Fröschen und Regenwürmern ernähren.



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Lachseeschwalbe (Foto: Gerd-Michael Heinze)

Das Bruthabitat der Lachseeschwalbe befindet sich in der Nähe von Gewässern, oft nahe der Wasserlinie. Sie zeigen bezüglich ihrer Brutplatzwahl ein hohes Sicherheitsbedürfnis, sind störungsempfindlich und suchen die Nähe zu anderen Seevogelkolonien.

Das BNiD hat zusammen mit dem » Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN-SH), der » Schutzstation Wattenmeer, der » Gesellschaft für Freilandökologie und Naturschutz sowie der » Universität Hamburg ein vom » Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein und dem » Kreis Dithmarschen finanziertes Artenhilfsprojekt entwickelt.

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