Kreuzkröte

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Kennzeichnend für den natürlichen Lebensraum der Kreuzkröte sind sandige Flächen, welche keinen Pflanzenbewuchs aufweisen und an einem flachen Stillgewässer liegen. Durch zunehmenden Bewuchs und Verlandung der Gewässer gehen die Lebensräume der Kröte verloren. Die Art wird in Schleswig-Holstein als gefährdet eingestuft (Rote Liste S-H) und ihr Erhaltungszustand als ungünstig bewertet (FFH-Richtlinie Anhang IV). Heute findet die Kreuzkröte im Binnenland Schleswig-Holsteins in Kies- und Sandgruben oder auf militärischen Übungsplätzen geeignete Lebensräume.
Da die Art nur noch ein natürliches Vorkommen in Dithmarschen hat, konzentriert sich das Artenhilfsprojekt „Amphibien und Reptilien“ auf Gewässerneuanlagen oder Pflegemaßnahmen in den geeigneten Lebensräumen. Dank der Unterstützung der Gemeinden, konnten bisher in den aktiven Abbaugruben Tensbüttel-Röst und Krumstedt Lebensräume geschaffen und Kreuzkröten angesiedelt werden. Das Projekt wird vollständig durch den Fonds „Mehr Natur für Dithmarschen“ finanziert.
Steckbrief zur Kreuzkröte (Bufo calamita):
»https://ffh-anhang4.bfn.de

Ansprechpartner:
René Seifert, M.Sc.
Telefon: 0481-680816
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(Foto: C. Winkler)