Heidenentwicklung

Vor etwa 200 Jahren waren die Heiden als Kulturlandschaft in Dithmarschen noch weitverbreitet. Heidelandschaften werden als zu schützende Lebensräume in der FFH-Richtlinie und damit im europäischen Naturschutzrecht aufgeführt. Als „Gesetzlich geschützte Biotope“ sind sie zudem unter den Schutz des Bundes- und Landesnaturschutzgesetzes (BNatSchG §30.2.3., LNatSchG §21) gestellt. Dort wo sie bis heute trotz Aufforstung überdauerten, sind sie aktuell durch ihre Kleinflächigkeit, die fehlende Nutzung und den Nährstoffeintrag bedroht. Außerdem ist die im Zuge von Windschutz-Anpflanzungen aus Nordamerika eingeführte Spätblühende Traubenkirsche (Prunus serotina) für die Trockene Sandheide, aber auch für angrenzende naturnahe Wälder und Knicks zum Problem geworden, da sie sich massenhaft verbreitet und die heimische Vegetation unterdrückt.

Nähere Informationen zu den bearbeiteten Gebieten finden Sie hier (befindet sich im Aufbau):

»Jägersburger Heide

Ansprechpartner:
René Seifert, M.Sc.
Telefon: 0481-680816
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heide2019 heide-karte
(Foto und Karte: Bündnis Naturschutz in Dithmarschen e. V.)