Fischotter

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Seit Anfang der 1990er Jahre galt der Fischotter hierzulande und in weiten Teilen Schleswig-Holsteins als ausgestorben. Erfreulicherweise wurde er im Jahr 2016 wieder in Dithmarschen entdeckt. Der Fischotter wird in der Roten Liste Schleswig-Holsteins als stark gefährdet geführt und ist zusätzlich über die FFH-Richtlinie Anhang IV geschützt. Der Fischotter leidet zunehmend unter dem Verlust seiner Lebensräume, in Form von sauberen, naturnahen und zusammenhängenden Fließgewässersystemen, und unter Nahrungsmangel. Der Fischotter gilt aufgrund seiner hohen Ansprüche an die Wasserqualität als „Indikatorart". Von den Schutzmaßnahmen für ihn profitieren zudem auch viele andere Arten wassergeprägter Lebensräume.
In Kooperation mit dem Verein » Wasser Otter Mensch e.V. wird das Artenschutzprojekt „Fischotter“ durchgeführt. Im Projekt werden potentielle Gefahrenstellen, wie beispielsweise unvermeidliche Straßenquerungen durch geeignete Schutzmaßnahmen umgangen, aber auch Maßnahmen zur Habitatsverbesserung geplant. Dies können unter anderem verbesserte Uferbereiche- oder Gewässergestaltung sein.

Die Artenschutzmaßnahmen werden in Absprache mit den Flächeneigentümern, den örtlichen Wasser- und Bodenverbänden und dem Kreis Dithmarschen geplant und durchgeführt.

Steckbrief zum Fischotter (Lutra lutra):

https://ffh-anhang4.bfn.de/arten-anhang-iv-ffh-richtlinie/saeugetiere-sonstige/fischotter-lutra-lutra.html

Jährlich wird auch das Vorkommen des Otters in Dithmarschen erfasst:

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Ansprechpartner:
René Seifert, M.Sc.
Telefon: 0481-680816
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(Foto: Rudi Herrmann)