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JH

Jägersburger Heide - Waldumbau schreitet voran:

Die Jägersburger Heide westlich angrenzend an die Bahntrasse Hamburg-Westerland ist ca. 38 ha groß. Sie umfasst auf den offenen Teilbereichen am ehemaligen Brandschutzstreifen Reste überalterter, vergraster und verbuschter Trockener Sandheiden. Im Übrigen bildet ein naturferner Nadelforst den Bestand. Darin dominieren abschnittsweise Fichten bzw. Kiefern das Erscheinungsbild. In den letzten Jahrzehnten verjüngte sich v.a. die invasive, nicht heimische Späte Traubenkirsche großflächig im Unterwuchs der hohen Nadelhölzer und verdrängt dort den Aufwuchs heimischer Gehölze. Zudem bedroht sie die angrenzenden offenen Heidebiotope, die als seltene Lebensräume für daran angepasste Tiere und Pflanzen naturschutzrechtlich bundes- und landesweit geschützt sowie zu erhalten sind.
Ziel des Projektes „Heideentwicklung in Dithmarschen“ in der Jägersburger Heide ist die naturschutzfachliche Aufwertung im Offenland und im Forstbereich, unter besonderer Berücksichtigung der vorhandenen Heidebiotope.
Im kommenden Herbst/Winter 2019 soll nun der nördlichste Abschnitt des Forstes naturschutzfachlich entwickelt werden. Zuerst werden hierfür die Arbeitsflächen im Gelände markiert. Analog zum Vorgehen in vorherigen Arbeitsblöcken wird der Gehölzschirm anschließend durchforstet, um diesen aufzulichten und die nicht heimische Späte Traubenkirsche im Unterwuchs zu entfernen. Dabei verbleiben Horst- / Höhlenbäume sowie nun auch verstärkt stehendes und liegendes Totholz (v.a. Kiefer) im Forst. In den südlichen Abschnitten war ein Belassen von Totholz aufgrund einer möglichen Borkenkäfergefährdung bei den Fichten nicht sinnvoll. An die Durchforstung schließt der Voranbau mit heimischen Laubgehölzen an. Hauptsächlich wird wieder die Rotbuche gepflanzt, die als Schattbaumart nach Erreichen des Kronenschlusses in der Lage ist, die Späte Traubenkirsche selbstständig zurückzudrängen. Stellenweise werden auch andere Gehölzarten (Eiche, Eberesche, Sandbirke,…) gepflanzt, um ein breiteres Artenspektrum zu fördern. In den Folgejahren müssen die Wiederaustriebe der Späten Traubenkirsche im Zuge einer Entwicklungspflege in den Sommermonaten wiederholt zurückgedrängt werden, um den gepflanzten Gehölzen einen Wachstumsvorsprung zu ermöglichen.
Parallel zu den Arbeiten im Forst wird auf den offenen Flächen des Brandschutzstreifens samenreiches Heide-Mulchgut aufgetragen, um die Heideentwicklung auf den geschaffenen Rohbodenstandorten zu beschleunigen. Zudem werden die Späten Traubenkirschen vom vorhandenen Knick nördlich angrenzend an den Parkplatz und die Pipeline entfernt.

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