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Der gemeinschaftliche Wiesenvogelschutz startet in die Saison 2019

Die Wiesenvögel gehören zu den Charakterarten der Grünlandniederungen. Gleichzeitig sind sie eine der am stärksten bedrohten Vogelgruppe. Bundesweit ist die Uferschnepfe vom Aussterben bedroht und der Kiebitz stark gefährdet. Gründe für den Rückgang ist in erster Linie der geringe Bruterfolg, der wiederum ist unter anderem auf die Intensivierung der Landwirtschaft zurückzuführen. Neben der Lebensraumveränderung gilt der direkte Verlust von Gelegen und Jungvögeln durch die Bewirtschaftung der Flächen zur Brutzeit als ein entscheidender Faktor (Hötker et al. 2007).
Der gemeinschaftliche Wiesenvogelschutz ist dadurch gekennzeichnet, dass Landwirte, die ihre landwirtschaftliche Flächenbearbeitung wie Walzen, Mähen und Beweidung auf freiwilliger Basis dem Brutgeschehen von Wiesenbrütern anpassen, entsprechend entschädigt werden. Die Landwirte melden dabei Brutvögel oder werden von den Gebietsbetreuern direkt angesprochen. Der Landwirt bindet sich dabei freiwillig nur für die betroffenen Flächen und die laufende Brutzeit. Sobald die Vögel die Fläche verlassen haben, kann sie wieder normal und ohne Auflagen bewirtschaftet werden. Diese hohe Flexibilität macht das Programm sehr attraktiv für Landwirte. Entschädigungszahlungen reichen von 150 – 350 €/ha.
Projektgebiete in Dithmarschen sind die Mieleniederung und Teilbereiche der Windberger Niederung (4.800 ha).
In beiden Projektgebieten sollen außerdem neue Maßnahmen für den Braunkehlchenschutz angeboten werden. Es werden Schonflächen/-streifen angestrebt, die von der Nutzung bis zum Ende des Brutgeschehens ausgenommen werden. Da Braunkehlchen erst spät im Frühjahr mit der Brut beginnen, sind sie durch die Mahd von Brutflächen bzw. benachbarter Flächen direkt oder durch verstärkte Prädation aufgrund freigelegter Neststandorte betroffen.
Ebenfalls neu im Programm ist der Kiebitzschutz auf dem Acker: Die Kiebitznester werden markiert und auf dem Acker sollen Ackerbrachen als Nahrungsflächen angelegt bzw. von der Sommerbestellung ausgelassen werden. Die Entschädigungszahlung beträgt 625 €/ha.
Bei Interesse gerne bei uns melden!

Ansprechpartnerin:
Dr. Inken Mauscherning
Telefon: 0481-680818
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projekt gws